Grundkurs Glauben

Für jeden Gläubigen ist es wichtig, grundlegende Prinzipien und Wahrheiten aus der Bibel für unser Christen- und Gemeindeleben zu kennen. Wenn wir ein offenes Herzen haben und bereit sind, uns vom Geist anleiten zu lassen, wird unser Glaubensleben gesegnet sein und wir werden für den Aufbau der Gemeinde des Herrn nützlich sein. Mehr Informationen hierzu?

Um uns darin gegenseitig zu stärken und zu ermutigen, haben wir in unregelmäßigen Abständen über grundlegende Glaubensthemen Gemeinschaft.

Die Gliederungen zu unseren Gemeinschaften finden sich hier

Meine Hilfe kommt vom Herrn

Wir sind erschüttert. Nicht nur ein Verwandter oder Nachbar ist betroffen, wir alle sind es. Viele von uns beginnen, darüber nachzudenken und zu erkennen, wie schwach und hinfällig wir sind, nicht so fähig und autark, wie wir dachten. Während die Regierungen verzweifelt versuchen, das neue Virus in den Griff zu bekommen, verfolgen wir zu Hause die Nachrichten und sehen zu, wie der ganze Planet aus den Fugen gerät. Von heute auf morgen hat dieses Virus unser Leben auf den Kopf gestellt. Wir Menschen meinten, bald alle Krankheiten zu beherrschen und über Anfang und Ende des Lebens bestimmen zu können. Wollen wir wirklich Gott weiterhin ignorieren und alle Entscheidungen über die Dinge des Lebens unabhängig von Gott fällen? Der Mensch ist dazu verurteilt, früher oder später an einem Virus zu sterben, das viel mächtiger und grausamer ist als dieses, mit dem wir es heute zu tun haben. Wir sind mit dem Virus der Sünde infiziert. Es trennt uns von Gott, und zwar nicht nur für ein paar Tage, sondern für die Ewigkeit. (mehr...)

Sind wir mit ihm gestorben, werden wir auch mit ihm leben

„Mit ihm“ heißt „mit Jesus Christus“. Zwar müssen wir immer noch sterben, aber Jesus Christus hat durch seinen Tod und durch seine Auferstehung dem Tod die Macht genommen und Leben und Unvergänglichkeit ans Licht gebracht. Alles Gericht trug Jesus und all unsere Sünde, die uns von Gott trennte. Aber die weitere gute Nachricht ist: Auch wir selbst starben mit, unser altes Selbst. „Ich bin mit Christus gekreuzigt!“ Es ist schon geschehen. Darum ist das Wort vom Kreuz für den Glaubenden eine Kraft, die Altes beendet und Raum für die Wirkung des neuen Lebens schafft. Nun brauchen wir den Tod nicht mehr fürchten. Mit Christus sind wir auch mitauferweckt, für ein neues Leben mit ihm jetzt und in Ewigkeit.

Eine ausführlichere Darstellung hierüber findet sich im Beitrag von Gert Rimner.

Die Bibel sagt, dass wir Gottes Kinder sind, wenn wir Jesus aufnehmen (Johannes 1:12), und bezeichnet diesen Vorgang als Wiedergeburt. So besitzt jeder wahre Christ das ewige Leben Gottes mit all seinen Eigenschaften und Segnungen und wird dadurch sogar, wie Petrus in seinem Brief schreibt, Teilhaber der göttlichen Natur. Gott hat uns also in Christus alles geschenkt, und Christus ist unser Leben geworden.

Das Ziel des neuen Lebens: der Aufbau der Gemeinde

Gott hat uns sein Leben mit einer ganz bestimmten Absicht gegeben. Einerseits sollen wir alle persönlich das Ziel unseres Glaubens erlangen, welches die Errettung unserer Seele ist (1. Petrus 1:9), d.h. unsere Veränderung auf Christus hin. Andererseits soll jedoch unser Leben als Christ, unser Dienst für Gott, dem Ziel dienen, das Gott auf dieser Erde verfolgt: dem Aufbau seiner Gemeinde.

Wo ist die Gemeinde?

Haben wir die Absicht Gottes erkannt und wollen danach tun, werden wir mit vielen Werken und Diensten konfrontiert, die leider unter Christen zu zahlreichen Spaltungen geführt haben. Nach der Bibel sollen aber alle wiedergeborenen Christen an ihrem jeweiligen Ort eins sein und die Gemeinde an diesem Ort bilden. Heute haben wir es jedoch mit einer Vielzahl von sogenannten Gemeinden, freien Gruppen, Kirchen und Versammlungen zu tun. Jeder geht zur "Gemeinde" seiner Wahl. Gruppierungen mit allen nur möglichen Namen werden gegründet. Aber wo ist die Gemeinde?

Gott verurteilt Spaltungen

Was Gott in seinem Wort als Sünde und Werk des Fleisches verurteilt (Galaterbrief 5:19-20), müssen auch wir ablehnen. Wir können daher Spaltungen nicht gutheißen noch sie unterstützen. Und dem ersten Korintherbrief zufolge (1:14) beginnt Spaltung schon dort, wo sich durch Vorlieben für Personen oder Praktiken Gläubige voneinander unterscheiden und Gruppierungen entstehen.

Das biblische Prinzip: Eine Gemeinde pro Ort

Daher haben wir begonnen, uns außerhalb jeglicher Benennung auf der Basis zu versammeln, die auch die ersten Christen innehatten. Die Gemeinden wurden zu Zeit des Neuen Testamentes immer in Verbindung mit dem jeweiligen Ort genannt: Beispiele dafür sind die Gemeinde (Einzahl) in Jerusalem, die Gemeinde in Korinth, die Gemeinde in Ephesus etc. Mehrere Gemeinden (Mehrzahl) wurden einem Landstrich, einer ganzen Region zugeordnet, z.B. die Gemeinden in Judäa oder die Gemeinden in Asien etc. Dies gibt Aufschluss darüber, wie wir uns als Christen praktisch als Gemeinde versammeln und die Einheit halten bzw. wiederherstellen können und auch müssen.

Wir können uns also nur unter einer Voraussetzung als Gemeinde versammeln, dass wir alle an den selben Christus glauben und alle am selben Ort wohnen. Es ist weder nach dem Neuen Testament richtig, noch ist es eine Ehre für unseren Herrn, wenn jeder von uns in seine Kirche, seine So-und-so-Gemeinde geht, anstatt einfach zur Versammlung der Gemeinde an seinem Wohnort, zu der wir ja eigentlich schon alle gehören.

Zurück zum Anfang

Wir haben uns auf dieses einfache biblische Prinzip zurückbesonnen und diesen Stand an unserem Wohnort neu eingenommen. Dieser Stand schließt natürlich alle unsere Geschwister in Christus, gleich welcher Prägung, mit ein und bietet jedem die Möglichkeit, am Aufbau der Gemeinde praktisch teilzuhaben.
Sollten wir uns als Christen hier in Bonn nicht ganz einfach als die (eine) Gemeinde in Bonn versammeln? Gott braucht heute Überwinder, die den Mut haben, menschliche Traditionen und historisch gewachsene Gegebenheiten zu überwinden und seiner Leitung zu folgen. Wir beten, dass Gott das Zeugnis der Einheit segnet und erwarten hinsichtlich des Aufbaus der Gemeinde sein Wirken an unserem Ort.

Evolution oder Schöpfung?

Die Welt, in der wir leben, umfasst unendlich viele einzelne Dinge von verschiedener Gestalt, Farbe, Substanz und Natur. Für ihren Ursprung hat der denkende Mensch nur zwei Erklärungen, die Ihnen in diesem Artikel zur Entscheidung vorgelegt werden sollen. Alles nur eine zufällige Entwicklung?  mehr...

Ein Leben mit Gott

"Durch den Glauben an Jesus Christus können wir Gott kennenlernen und mit ihm leben." In diesem Vortrag wird anhand von Indizien die Existenz eines Schöpfergottes gezeigt, der in dem Menschen Jesus Christus für uns sichtbar wurde.

zum Vortrag

Go to top