Der Leib Christi, die Gemeinde, 
Ausdruck von Gottes Herrlichkeit

I. Gottes Werk ist auf den Leib Christi ausgerichtet

Der Kolosserbrief spricht über den Leib Christi, welcher die Gemeinde ist. Wir haben jetzt diese Stellen gelesen, die sehr zentral sind (Kol.1:18, 24-25; 2:19; 3:15). Möge der Herr wirklich zu uns allen sprechen, unsere Augen salben, damit wir sehen, worum es ihm geht, und unseren Verstand auftun, damit wir es auch verstehen können. Gott möchte kundtun, was auf seinem Herzen ist. Möge er in uns solche finden, die dafür auch offen sind. Es hängt alles von unserer Herzenshaltung ab.

Gottes Werk hat mit dem Leib Christi zu tun. Alle Christen wissen, dass es den Leib Christi gibt. Aber wenn es um den Leib geht, haben wir alle unsere eigenen Vorstellungen. Sicher­lich ist damit nicht nur der auf­erstandene Jesus Christus gemeint, der in die Himmel auf­gefahren ist. Dieser auferstandene Christus, der sich in den Himmel niedergesetzt hat, wurde als Haupt für seinen Leib gegeben (Eph.1:22). Der Leib Christi umfasst mehr als nur Christus als das Haupt. Wir mögen Christus kennen, aber wie weit kennen wir den Leib Christi? Dabei geht es nicht um eine biblische Lehre über den Leib, sondern es geht darum, dass wir mit den Augen unseres Herzens etwas von der Wirklichkeit des Leibes Christi gesehen haben.

Alles was Gott in Christus getan und gewirkt hat und sogar was er heute noch wirkt, das ist alles auf den Leib Christi ausgerichtet. Der Leib Christi ist kein Beiwerk, keine Nebensache, sondern sehr zentral in Gottes Plan. Alles was er gemacht hat, ist für den Leib Christi. Auch uns möchte er mit hineinnehmen in seinen Vorsatz. Jeder von uns sollte erkennen, was das mit ihm heute zu tun hat. Wenn unser Christenleben gesund ist, dann hat es sehr viel mit dem Leib Christi zu tun. Denn wir sind nicht dazu bestimmt, als Einzelchristen zu leben. Wir sind auch nicht dazu bestimmt, heute darauf zu warten, irgendwann einmal in den Himmel zu gehen. Vielmehr möchte der Herr Jesus heute mit uns seinen Leib aufbauen. Dafür braucht er uns alle. Das ist eine ganz praktische Erfahrung, die wir alle kennen sollten. Der Leib sollte für uns keine bloße Theorie sein.

Wir brauchen die Erfahrung, nicht nur die Theorie

Ich möchte einen Vergleich heranziehen. Wenn jemand einen Gemüsegarten hat und einige Früchte erntet, dann möchte er daraus auch ein schönes Essen kochen. Du hast die Zutaten und schaust dann im Internet nach Rezepten. Die Erklärungen sind verständlich beschrieben, die Bilder sehen lecker aus und man ist überzeugt, dass man das Essen schon so gut wie fertig auf dem Teller hat. Es ist einem beim Lesen und Anschauen alles so klar. Vielleicht kann man anderen sogar erzählen, was man alles aus diesen Zutaten Köstliches bereiten kann, wie man es machen muss und wie gesund alles ist. Alles schön und gut, aber damit hat man noch nicht die Wirklichkeit. Man muss die Wirklichkeit davon erfahren. Erfahrung kommt, wenn es praktisch wird. Ich weiß nicht, wie es anderen geht. Wenn ich dann nämlich in der Küche stehe und es umsetzen will, sieht alles plötzlich ganz anders aus. Vieles ist nicht mehr so klar oder mir scheinen Informationen für die Anwendung zu fehlen, die nicht im Rezept standen. Und das Ergebnis stimmt nicht unbedingt mit dem Bild überein, das ich gesehen habe.

Solange es nur im Bereich des Lesens und bloßen Wissens ist, kann ich mich mit vielen darüber aus­tauschen. Und jeder hat noch eine weitere Idee, welche weiteren Zutaten man noch unbedingt dazu tun sollte, um das optimale Geschmackserlebnis zu bekommen. Wird es praktisch, ist das eine ganz andere Situation und man fragt sich, wieso es bei einem selber nicht klappt.

So ist auch das Gemeindeleben, wenn es um die praktische Erfahrung vom Leib Christi geht. Es geht nicht darum, dass wir etwas wissen, dass wir uns gegenseitig etwas darüber erzählen können und jeder noch eine gute Idee dazu beizutragen hat. Vielmehr sollten wir es umsetzen. Darum geht es. Wir haben alle etwas über den Leib Christi zu sagen. Ja, und wo ist er? Wenn es praktisch werden soll, ist er zertrennt und zerspalten. Wenn es aber der Leib Christi ist, kann er nicht zertrennt sein. Wenn du einen Leib zertrennst, hast du nur noch einen Leichnam. Gott möchte aber den Leib Christi haben. Damit er sichtbar wird, müssen wir in eins zusam­mengefügt sein. Die Einheit ist so wichtig. Wir können alle etwas über die Einheit sagen. Wie sieht es aber aus, wenn wir tatsächlich zusammenkommen? Wenn es um die Erfahrung geht und wir die Wirklichkeit davon ergreifen wollen, hängt es viel mit unserer Mit­arbeit zusammen. Unsere Mitarbeit ist so entscheidend.

Jetzt komme ich zurück zu dem, was ich am Anfang gesagt habe. In Gottes Handeln gibt es eine Ausrichtung. Wieso hat Gott uns den Geist gegeben? Damit ich mich gut fühle? Damit ich gerettet werde oder geistlich bin? Nein, es geht ihm um den Leib Christi. Er hat uns den Geist gegeben, damit er jetzt mit uns, ganz konkret mit dir und mir, den Leib aufbauen kann. Den Geist hast du nicht nur für dich empfangen, sondern für den Aufbau des Leibes Christi.

Manche suchen nach einer speziellen Funktion, wenn es um den Aufbau des Leibes geht. Lass dem Geist einfach Raum, reiche ihn den anderen Menschen dar, lobe Gott, bezeuge deine Erfahrungen. Der Geist wird reagieren, uns erfüllen und aus uns heraus zu anderen strömen. Lies nicht nur das “Kochbuch”, setze um, was du gelesen hast. Wende es an. Wirke mit. Man lernt, indem man etwas macht. Und man lernt auch, indem man Fehler macht. Wenn mir beim Kochen ein Missgeschick passiert, wäre es doch das Schlimmste, wenn ich deswegen nie wieder etwas kochen wollte. Nein, man lernt daraus und das nächste Mal passt man auf. So sammelt man Erfahrungen und man wird immer geschickter. 

Diese Haltung, nämlich Erfahrung zu sammeln, brauchen wir im Gemeindeleben. Gib nicht auf, wenn du mal Fehler gemacht hast. Mach weiter, weil es Gott wichtig ist. Wir sind nicht für uns da, sondern für seinen Plan, nämlich dass Gott mit uns den Leib Christi aufbaut. Viele Gläubigen denken leider nur an sich selbst. Sie haben Jesus aufgenommen, damit es ihnen besser geht. Das ist natürlich nicht verkehrt, aber dabei sollten wir nicht stehen bleiben. Warum rettet Gott die Sünder? Weil er einen Leib haben will, den Leib Christi. Warum gibt er sein Leben in die Menschen hinein? Damit er den Leib Christi haben kann.

Christus als das Haupt des Leibes erkennen

Christus ist das Haupt des Leibes (Kol.1:18; Eph.1:19-23; 5:23). In Epheser 1 wird in den Versen 19 bis 23 beschrieben, dass alles, was er durchgemacht und erreicht hat, im Endeffekt dafür gedacht ist, ihn als Haupt über alles der Gemeinde zu geben, die sein Leib ist, die Fülle des, der alles in allem erfüllt. Gottes Ziel ist der Leib. Dafür ist er gestorben, von den Toten auferstanden und schließlich zur Rechten Gottes aufgefahren.

In Kolosserbrief finde ich die Verse sehr beeindruckend, die in Kapitel 1 zunächst beschreiben, wie Gott alles in Christus geschaffen hat und alles in ihm besteht. Das ist so gewaltig. Das betrifft die alte Schöpfung. Dann heißt es plötzlich “und er ist das Haupt des Leibes, der Gemeinde”. Dies betrifft die neue Schöpfung. Denn als solcher ist er der Erstgeborene aus den Toten, also ein neuer Anfang.

Alles hat Gott dafür investiert, Christus als Haupt über alles der Gemeinde zu geben. Selbst bei der Erlösung ging es ihm nicht nur darum, den einzelnen Sünder zu erlösen, sondern er hatte bereits den Leib im Blick. Denn es heißt in Epheser 5 Vers 23 “wie auch Christus das Haupt der Gemeinde ist, er als Erlöser des Leibes”. Der Leib und die Gemeinde sind identisch. Nur wir trennen dies heute in unserer Wahrnehmung. Denn wir haben nach unserer natürlichen Denkweise aus der Gemeinde etwas völlig anderes gemacht, als es im Sinne Gottes ist. Wenn wir das Wort Gemeinde benutzen, reden wir von einer christlichen Gruppe, einer christlichen Organisation, die von Menschen für Gott gebaut wird. Aber Gott sieht die Gemeinde ganz anders. Gott sieht die Gemeinde als die, die er durch sein Erlösungswerk hervorbringt. Indem Christus das Haupt ist, wird der Leib aufgebaut (Eph. 4:15-16).

Wir sind Glieder des Leibes

In Epheser 5 Vers 30 heißt es auch “denn wir sind Glieder seines Leibes”. Wofür sind wir bestimmt? Für seinen Leib. Wozu werden Menschen gerettet? Für seinen Leib. Wenn wir das Evangelium predigen, geht es nicht nur darum, dass Menschen von der ewigen Verdammnis gerettet werden. Vielmehr geht es darum, dass Menschen das Leben Gottes empfangen, damit Gott mit ihnen heute den Leib Christi aufbauen kann. Das ist Gottes Ziel. Leider fehlt uns dieses Bewusstsein und wir vertrösten die Menschen auf die Zukunft und vergessen Gottes Plan, den er heute für uns hat.

Wir brauchen das Leben Gottes, um Glieder seines Leibes zu sein. Aber nur weil ich sein Leben habe, ist der Leib noch nicht da. Vielmehr ist dies die Voraus­setzung, dass der Leib gebaut werden kann. Der Leib muss aber auch gebaut werden.

1. Korintherbrief Kapitel 12 Vers 12 spricht auch vom Leib “Denn wie der Leib einer ist und viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obgleich viele, doch ein Leib sind: so auch der Christus.” Allerdings ist die Formulierung ungewohnt. Der Leib gehört nicht nur zu Christus, er ist Christus. Viele Glieder, doch ein Leib, so auch der Christus. Wer ist der Christus? Der Leib ist es, die Gemeinde. Dies klingt für uns vielleicht ketzerisch, es zeigt aber die Wirklichkeit von Christus und der Gemeinde. Wenn ich von einer Person spreche, beziehe ich mich auch auf die ganze Erscheinung dieser Person und nicht nur auf den Kopf, auf das Haupt seines Leibes. Es ist eine Einheit und nicht zu trennen. So ist auch Christus und die Gemeinde eine Einheit. Die Gemeinde ist kein System. Die Gemeinde ist das, was Christus ist, was Christus in uns ist. Die Gemeinde kann man nicht organisieren. Du kannst vieles organisieren, aber nicht den Leib, obwohl er super organisiert ist. Man kann einen Roboter organisieren und program­mieren. Aber nicht den Leib.

Wir haben eine etwas komische Vorstellung, wenn es um den Leib Christi geht. Wir denken der Leib ist irgendwo weit weg, irgendwie unsichtbar. Wenn es dann um die Gemeinde geht, fangen wir an zu organisieren. Wir bauen Strukturen auf und ähnliches. Nein, es ist ein völlig anderer Bereich, um den es hier geht. Die Gemeinde ist das, was Christus in uns ist. Allerdings müssen wir jetzt aber auch miteinander aufgebaut werden. Dies ist für Gott sehr wichtig.

Dafür brauchen wir ein Bewusstsein. Alles was wir von Gott empfangen haben, sein ganzes Werk an uns, hat dieses eine Ziel, den Leib Christi aufzubauen. Es geht nicht nur um meine persönliche Erfahrung. Es ist gut, geistlich zu wachsen, aber es soll dem Aufbau dienen. Wenn mein Daumen anfängt für sich zu wachsen, ohne den Bezug zum Leib zu haben, wird es kritisch. Es geht nicht nur um einzelne Erfahrungen, es geht um den Leib.

Aber unsere persönlichen Erfahrungen von Christus sind nötig, damit der Leib gebaut werden kann. Ich brauche zum Beispiel die Errettung in seinem Leben (Röm. 5:10), sonst lebe ich nur in meinem alten Wesen, in meinem Selbst. Dies würde den Aufbau verhindern. In meinem alten Wesen, auch in meinem guten Wesen, kann ich nicht mit anderen zusammengefügt werden. Es gibt früher oder später Probleme. Egal wie viel Erkenntnis ich gesammelt habe, oder wie fähig ich bin. Nur Christus in uns ist qualifiziert, uns aufbaufähig zu machen. Er muss durch den Glauben in unseren Herzen mehr Wohnung machen. Dann können unsere Herzen in Liebe zusammengefügt werden.

Es geht um den Aufbau des Leibes

Der Aufbau geschieht an dem Ort, an dem ich wohne, mit den Gläubigen, die sich auch dafür hingeben wollen. Wir sind nicht für uns, sondern für den Leib. Dennoch kann es geschehen, dass ich in manchen Situationen dann doch für mich selbst bin. Ich bin für meine Sicht, meine Meinung, mein Verständnis von irgendwelchen Schriftstellen, oder für eine bestimmte Verhaltensweise, die ich von anderen einfordere. Das ist dann eine Prüfung, um zu erkennen, was wir wirklich vom Herrn gesehen haben, ob wir ihn als das Haupt des Leibes kennen. Er und sein Leib sind nicht zu trennen. Sonst suche ich noch andere, die auch meine Meinung vertreten, und wir machen unsere eigene Sache. Wir kommen aber hier nicht zusammen, weil wir alle so ähnlich sind oder die gleichen Vorlieben haben. Vielleicht stört uns das eine oder andere bei den Geschwistern oder im Versammlungsablauf. Aber Lob den Herrn, wir machen nicht unsere eigene Sache. Der Herr möge uns noch mehr zeigen, was es heißt, für die Gemeinde seinen Leib zu sein.

Viele Verse zeigen, dass der Aufbau des Leibes von unserer Willigkeit und Mitarbeit abhängt. Der Leib ist nicht einfach so da, nur weil ich gläubig geworden bin. Ich muss auch in das Haupt hineinwachsen (Eph.4:15). Dann kann Aufbau entstehen. “Lasst uns aber die Wahrheit festhalten in der Liebe und so wachsen in allen Stücken hinein in ihn, der das Haupt ist, Christus, aus welchem der ganze Leib, zusammengefügt und zusammengehalten durch jedes Gelenk der Darreichung, gemäß der Wirksamkeit in dem Maß jedes einzelnen Teiles, das Wachstum des Leibes vollzieht zur Auferbauung seiner selbst in Liebe” (Eph.4:15-16). Allerdings können wir auch verführt werden, das Haupt nicht mehr festzuhalten, sondern an anderen Dingen zu hängen (Kol.2:18-19). Dann wird es keinen Aufbau des Leibes geben.

Schließlich bedarf es auch der Dienste durch die  Geschwister, die sich für den Aufbau des Leibes hingeben. Natürlich ist Paulus ein Beispiel dafür, aber es trifft auf uns alle zu. Wir möchten einander mit dem Geist dienen, damit der Leib versorgt ist. Wir kommen nicht nur zur Versammlung, weil wir etwas brauchen, sondern damit der Leib durch uns versorgt wird. Nicht nur du brauchst den Leib, sondern der Leib braucht auch dich! Sei es ein kleines Lob oder Gebet oder Zeugnis, dies kann die Geschwister ermutigen. Bekenne in der Versammlung deinen Glauben und die Geschwister sind erfrischt und erquickt in ihrem Geist. Lobe den Herrn inmitten der Gemeinde. Du wirst dich wundern, wie der Geist anfängt, sich zu bewegen, sowohl in dir als auch in den anderen. Wir brauchen diesen Dienst füreinander. Sonst kommt der Leib nicht hervor. Das ist der Dienst für den Aufbau des Leibes Christi.

Wenn wir vom Dienst reden, haben wir alle Geschwister im Blick, nicht nur einzelne, die eine besondere Gabe haben. Die gibt es natürlich auch. Aber ihr Dienst ist nicht für sie selbst, um ein eigenes Werk zu machen, um eine eigene Nachfolgerschaft zu bekommen. Ihr Dienst ist auf den Leib ausgerichtet. Sie sollen allen Gläubigen helfen, am Aufbau des Leibes teilzunehmen. Es heißt im Epheserbrief Kapitel 4 Verse 11 und 12 “Und er hat einige Apostel gegeben, einige Propheten, einige Evangelisten, einige Hirten und Lehrer, damit die Heiligen zubereitet werden zum Werk des Dienstes, zum Aufbau des Leibes Christi.”  Wer baut also den Leib Christi auf? Sind es die Apostel, Lehrer, Propheten, Hirten? Nicht direkt, es sind die Heiligen, du und ich. Diese großen Diener können es nicht alleine ausführen. Jeder einzelne muss zugerüstet werden, auch den Geist darzureichen. Alle haben Anteil an diesem Dienst.

Es geht um den praktischen Aufbau. Es geht nicht um etwas Lehrmäßiges, dass nicht sichtbar ist. Der Aufbau betrifft die sichtbare Gemeinde heute unter uns. Keiner kann ein unsichtbares Haus bauen. Das ist Unsinn. Vielleicht hat ein Architekt ein Traumschloss entworfen, aber wenn die Pläne nur in der Schublade liegen, wird niemand davon reden, dass er dies auch gebaut hat. Sobald es um den Aufbau geht, ist das Sichtbare entscheidend. Der Leib ist sichtbar, er hat einen Ausdruck. Ich kann dich hier sehen, da du leibhaftig hier bist. Damit der Leib sichtbar ist, braucht es diesen Dienst für den Aufbau, dass wir zusammengefügt und auch zusammengehalten werden und gemeinsam das Wachstum Gottes wachsen (Kol.2:19).

Olaf Sommer

1. Mitteilung einer Wochenendkonferenz in Bonn
vom 31.
Oktober bis 03. November 2024